Schorsch bloggt

über seine kleine Welt

Ubuntu-Server Versuch Nr.1

Ein Kommentar

Ich habe mich an etwas herangewagt, an das ich mich schon länger mal trauen wollte. Ich habe versucht einen LAMP-Server aufzusetzen. Leider bleibt es zunächst bei dem Versuch! Wie es dazu kam… das erfahrt ihr hier:

Was soll das?

Ja das könnte man sich fragen… Anlass für meinen Selbstversuch ist mein Job. Ich bin in einer Arbeitsgruppe, die eine Umfrage zur Evaluation des Ganztagsschulbetriebes entwerfen soll. Der Umfang der auszuwertenden Daten ist nicht unbeträchtlich, da alle Schüler, alle Kollegen und möglichst viele Eltern befragt werden sollen. Eine Stichprobe von mehr als 2000 ist da zu erwarten. Da dachte ich mir natürlich: Was für die Kollegen (und mich) ein riesiger Berg Arbeit ist, das ist doch für so eine Rechenmaschine ein Klaks. Also hieß es: Schlau machen!

Sehr schnell landete ich bei limesurvey.org, einem tool, mit welchem man (vermeintlich einfach) Umfragen in großem Umfang und mit automatischer Auswertung erstellen kann. Und das beste: Es ist opensource. Der Haken: Man braucht einen Server, der das ganze hostet. Und das was ich gar nicht wusste: Unsere Schule hat keinen Server!

Witterung aufgenommen

Und da roch ich natürlich schon meine Chance. Endlich ein Anlass, um mich an einem Server auszulassen. Unsere IT-Kollege gab mir vertrauensvoll einen ausgemusterten Rechner, an dem ich mich auslassen darf.

Nach einigen gelesenen wikis und HOWTOs, wusste auf was ich mich einlasse. Eine Konfiguration des Servers ohne grafische Oberfläche.  Bei der großen Auswahl an Distributionen fiel meine Wahl – was könnte für mich näher liegen – auf die Ubuntu-Server-Version 10.04.2. Also voller eifer iso-Abbild heruntergeladen, gebrannt und ab in den Rechner. Die Installation lief reibungslos und hoffnungsvoll rund. Und dann… ja dann stand ich da! Auch mit den vielen wikis und Dokumentationen schaffte ich es nicht, den Server zum laufen zu bekommen. Im Irgarten der mysqls und phps hatte ich mich eiskalt verrant!

Um einen Weg aus dem Irrgarten zu finden suchte ich mal nach grafischen Oberflächen zum Konfigurieren von Ubuntuservern. Schnell landete ich bei http://www.zentyal.org/, Auch dies sehr viel versprechend und offenbar einfach gestaltet.

Also wieder iso herunterladen, brennen, installieren – alles reibungslos. Und dann? Ja dann stand ich da mit meinem Server – schwarzer Bildschirm statt einfach gestaltetem Wizard zur Serverkonfiguration!

„Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“ Aber ein Pingiun steckt ja so schnell nicht die Nase in den Schnee! Ihr könnt also (ebenso wie ich selbst) gespannt sein, wie die Geschichte weiter geht…

to be continued…

bleibt mir gesonnen, Schorsch

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Ein Kommentar zu “Ubuntu-Server Versuch Nr.1

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